Design für prädiktive Risikoplattform geleitet, große Kunden gewonnen und Compliance-Kosten um 50 % gesenkt
Details
- Rolle: Senior UX Designer & Research Lead
- Plattform: Merkle Science, eine prädiktive Risikolösung für Kryptowährungs-Compliance und -Forensik
- Ziel: Ein datenlastiges und komplexes Tool in eine schlanke, nutzerzentrierte Plattform verwandeln, die Compliance-Kosten senkt und große Kunden anzieht
- Bemerkenswerte Wirkung: Compliance-Kosten um 50 % gesenkt und namhafte Kunden gewonnen (Binance, Crypto.com, US-Regierungsbehörden)
Zentrale Usability- und Compliance-Probleme identifizieren
Problemstellung
„Das Nutzererlebnis von Merkle Science wird durch übermäßige Datenkomplexität und begrenzte Anpassbarkeit beeinträchtigt, was es für Compliance-Beauftragte und Forensik-Analysten schwierig macht, Krypto-bezogene Straftaten effizient zu erkennen und zu verhindern.“
Ziele & Erfolgskennzahlen
- Dashboards verschlanken: Die Zeit, die Compliance-Beauftragte mit dem Sortieren von Daten verbringen, um 30 % reduzieren.
- Reporting-Tools verbessern: Die täglichen Aufgaben der Forensik-Analysten um 25 % effizienter machen.
- Wettbewerbsdifferenzierung: Benutzerfreundliche und zugleich hochgradig anpassbare Funktionen bieten, die Wettbewerber (Chainalysis, Elliptic) übertreffen.
Wettbewerbsanalyse
- Chainalysis: Leistungsstarke Forensik-Funktionen, aber komplizierte, überfordernde UI.
- Elliptic: Benutzerfreundlicher, aber begrenzte Anpassbarkeit.
- Unser Vorteil: Ein hybrider Ansatz – tiefe Funktionalität mit einer klaren Oberfläche und verhaltensbasierter Transaktionsüberwachung, der sich am Markt abhebt.
Prototyp: Iteratives Design für optimale Usability
Ich kartierte die wesentlichen Workflows (Transaktionsübersicht, Alarmüberprüfung, Fall-Reporting) und konzentrierte mich auf Klarheit der Navigation und minimale Unordnung.
Der nächste Schritt war die Einbindung von Branding-Elementen , Diagramm-Platzhaltern und vorläufigen Farbschemata. Dann begann ich mit Tests mit ausgewählten Compliance-Beauftragten, um den logischen Datenfluss zu bestätigen.
Schließlich baute ich in Figma interaktive Prototypen mit fortgeschrittener Filterlogik und dynamischen Diagrammübergängen. Außerdem stellte ich sicher, dass ein robuster Reporting-Mechanismus präsentiert wurde, einschließlich einer „Beweismittel anhängen“-Funktion für Forensik-Teams.
Testen & Verfeinern: Usability-Gewinne validieren
Sobald wir den Prototyp verfeinert hatten, gingen wir zu kontinuierlichen Verbesserungszyklen über:
- Time-on-Task-Kennzahlen: Beobachteten eine 20 %ige Steigerung des Nutzerengagements und eine 15 %ige Verringerung der Bearbeitungszeiten.
- Dashboard-Anpassung: Den Datenmanagement-Aufwand für Compliance-Beauftragte um 30 % reduziert.
- Forensik-Reporting: Die durchschnittliche Untersuchungszeit dank umfassender Exportfunktionen um 25 % verkürzt.
Als ich zu Merkle Science kam, bewältigte die Plattform bereits kritische Funktionen wie Transaktionsüberwachung , forensische Untersuchungen und Compliance-Schulungen . Die UI und die Workflows waren jedoch zu komplex, was steile Lernkurven erforderte und sehr ineffizient war.
Von Anfang an hatte ich einige unmittelbare Fragen:
Wer genau sind unsere primären Nutzer (z. B. Compliance-Beauftragte vs. Forensik-Analysten vs. Regulierer)?
Was sind ihre größten Schmerzpunkte bei der Kryptowährungs-Risikoanalyse?
Wie können wir die Datenpräsentation vereinfachen, ohne kritische Details zu verlieren?
Um diese Fragen zu beantworten, richtete ich einen abteilungsübergreifenden Workshop ein (mit Product Managern, dem Customer-Support-Lead, Entwicklern und Marketing), um die aktuellen Fähigkeiten der Plattform zu klären und zentrale Nutzerherausforderungen zu identifizieren. Das Ergebnis des Workshops machte deutlich, dass das Compliance-Beauftragten-Segment unserer Nutzerbasis unter Datenüberlastung litt und das Analysten-Segment unserer Nutzer gründliche Transaktionshistorien und schnelle Berichterstellung benötigte.
Ideenfindung: Lösungen zwischen Datentiefe und Klarheit ausbalancieren
Mit Forschungserkenntnissen und Wettbewerbsergebnissen in der Hand leitete ich Brainstorming-Sitzungen, um Lösungen vorzuschlagen und zu priorisieren.
Ich schlug die folgenden Konzepte vor:
Ein anpassbares Dashboard, damit Compliance-Beauftragte wählen können, welche Widgets erscheinen, sodass relevante Daten zuerst auftauchen. Und erweiterte Filter, um Transaktionen nach Risikoscore, Geografie oder Wallet-Typ zu segmentieren.
Ein erweitertes Forensik-Toolkit für detaillierte Transaktionshistorien (reichhaltige Metadaten, visuelle Datenoverlays und Zeitachsen-Ansichten) und ein Report-Builder mit Ein-Klick-Export und benutzerdefinierten Templates für Ermittler oder Rechtsteams.
Die Idee der verhaltensbasierten Überwachung bestand darin, Machine-Learning-Muster einzuführen, die anomale Transaktionen markieren, bevor sie eskalieren. Außerdem sollten Warnungen zu verdächtigen Aktivitäten in einem klaren, vereinfachten Feed dargestellt werden.
Während einer internen Demo bemerkte ein Compliance-Beauftragter eines Pilotkunden scherzhaft: „Endlich fühle ich mich nicht mehr, als würden mich die Daten anschreien.“ Dieser kleine Kommentar bestätigte unsere Überzeugung, dass Usability ebenso entscheidend ist wie reine Funktionalität.
Launch & Wirkung: Vertrauen aufbauen und große Kunden gewinnen
Gewinnung namhafter Kunden
Nach der Implementierung empfahlen bestehende Kunden Merkle Science an größere Krypto-Börsen weiter.
Testphasen mit Binance , Crypto.com und eine Live-Testsitzung mit US-Regierungsbehörden gesichert.
Regulierungsbehörden: In Pilotprogrammen mit der Bundesstrafverfolgung engagiert, die die robuste Forensik und das benutzerfreundliche Design der Plattform demonstrierten.









